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Artikel vom 23.09.2017 - Thema: Fitness
10 Fitnessgesetze im Gym
Es gibt für alles Gesetze und Reglementierungen - auch im Fitnessbereich. Man darf nicht stehlen, man darf nicht betrügen und man darf niemandem Schaden zufügen! Diese Gesetze kennen wir alle, doch auch im Fitnessbereich gibt es Gesetze, die einzuhalten sind.
 
 

Gesetz Nr. 1: Mindestalter im Fitnessstudio
Das gesetzliche Mindestalter um einen Vertrag im Fitnessstudio abzuschließen ist das Erreichen des 18. Lebensjahres, also der Volljährigkeit. Natürlich kann man schon vorher ein Gym besuchen, muss allerdings den Vertragsabschluß mit dem Erziehungsberechtigten vollziehen. Ein gesetzliches Mindestalter für den Besuch gibt es nicht, allerdings haben hier manche Studios in ihrer Hausordnung eine Angabe (z.B. ab 14 Jahren oder ab 16 Jahren) festgeschrieben. Mittlerweile gibt es aber sogar in einigen Städten spezielle Studios für Kinder und Jugendliche. Einfach vorher kurz informieren, die Mitarbeite geben sicherlich schnell Auskunft.

 

Gesetz Nr. 2: Lautstärke bei Fitnesskursen
Oftmals dröhnt laute Musik aus den Kursräumen und die Mitglieder schwitzen bei krassen Beats. Gesetzlich ist das streng genommen gar nicht erlaubt, denn es gilt das Immisionsschutzgesetz. Dieses besagt, dass eine Lautstärke über 85 Dezibel zu Hörschäden führen kann und daher nicht erlaubt ist. Das weiß kaum jemand und demnach interessiert es wohl auch niemanden. Das ist auch gut so, denn ehrlich gesagt macht es bei der geringen Lautstärke auch keinen richtigen Spaß sich auszupowern. Zum Vergleich... 85db sind u.a. Autobahnlärm oder ein Rasenmäher.

Ggf. gibt es in einigen Gebieten eine so genannte Freizeitlärmrichtlinie, die bei Bedarf in der jeweilig zuställigen Stelle des Ordnungsamtes erfragt werden kann. Fitnessstudios und Kursräume müssen nicht zwangsläufig darunter fallen. Da ist man wohl auf die Kulanz des Stadtangestellten angewiesen.

 

Gesetz Nr. 3: 24-Stunden Öffnungszeiten bei Fitnessstudios
Das Studios rund um die Uhr geöffnet sein dürfen ist mittlerweile durchaus üblich und besonders größere Ketten greifen auf diesen Luxus für ihre Mitglieder zurück. Das ist selbstverständlich auch gesetzlich absolut einwandfrei, sofern keine Lärmbelästigung zu den üblichen Ruhezeiten vorliegt. Auch natürlich ist auch die Öffnung an Wochenenden und Feiertagen gesetzlich erlaubt. Die Begründigung liegt darin, dass es sich bei einem Gym um eine gesundheitsfördernde und zur Erholung beitragende Einrichtung handelt.

 

Gesetz Nr. 4: Diebstahl in Fitnessstudios
Es kommt leider häufiger vor, als es uns allen lieb ist. Diebstahl in Fitnessstudios ist ein großes Thema und oftmals wird hier gestritten. Zunächst muss man sagen, wer seine Sachen unbeaufsichtigt und unachtsam irgendwo liegen lässt, z.B. weil er unter die Dusche springt, ist selbst Schuld. Hier übernimmt nur die eigene Dummheit die Haftung.

Bei einem aufgebrochenen Spint sieht es ein wenig anders aus. Grundsätzlich sollte jedem Trainierenden bekannt sein, dass der Schließmechanismus eines solchen Spints nicht Fort Knox ist und Wertsachen darin nichts verloren haben. Hier haben Richter schon entschieden, dass das Studio keine Schadensersatz liefern muss, weil es als eigenes Verschulden angesehen wurde. Wenn allerdings bereits mehrfach Türen geknackt wurden und der Betreiber nichts unternimmt, dann kann man mit Erstattung rechnen. Etwas anderes ist es bei Kleidung... hier muss das Studio bei einem Aufbruch und Diebstahl in jedem Fall für Schadensersatz sorgen.

 

Gesetz Nr. 5: Vertragskündigung bei Umzug
Auch die Kündigung bei einem Umzug ist ein dauerhaftes Thema. Hier gab es auch in den vergangenen Jahren einige Urteile, die durchaus für Wirbel unter den Sportbegeisterten geführt haben. War es doch lange Zeit üblich, bei einem Umzug in eine andere Stadt den Vertrag im Gym ohne Fristen zu kündigen, so sprach der Gesetzgeber kürzlich eine neue und andere Sprache. Ein BGH Urteil vom Mai 2016 hat nun zum Inhalt, dass ein Umzug nicht zwangläufig ein Grund zur außerordentlichen Kündigung ist.

Anders als bei einer Krankheit, war man sich bei Vertragsabschluss über die Laufzeiten bewusst und es wurde vom Richter nicht als unzumutbar eingestuft. Sicherlich ein Vorteil für die Fitnessstudios, aber ein großer Nachteil für die Mitglieder, insbesondere wenn kein eigenes Verschulden des Umzug, bspw. durch Versetzung am Arbeitsplatz, vorliegt.

 

Gesetz Nr. 6: Haftung bei Verletzungen
Natürlich hat ein Fitnessstudio-Betreiber alle Vorkehrungen und Wartungen der Geräte so zu leisten, dass keine Gefahr für die Mitglieder besteht. Ein Verletzungsrisiko ist allerdings nicht gänzlich auszuschließen und wenn es dann doch passiert, so entsteht schnell die Frage der Haftung. Wenn es tatsächlich ein Unfall ist, der durch eben diese fehlende Wartung oder ein Geräteproblem entstanden ist, dann haftet der Betreiber vollumfänglich. Hat der Sportler aber fahrlässig gehandelt, z.B. auf Einweisung verzichtet oder Bedienungshinweise ignoriert, so ist das Studio aus der Verantwortung entlassen. Hier gibt es zahlreiche Streitfälle und im Zweifel hilft ein Anwalt.

 

Gesetz Nr. 7: Doping
Doping und unerlaubte, gar verbotene Mittel sind im Leistungsport und seit vielen Jahren auch im Freizeitsport immer wieder ein Thema. Selbstverständlich wurde ein Anti-Doping-Gesetz vom Bundestag beschlossen und hier wird auch strikt für Einhaltung Sorge getragen, doch alle schwarzen Schafe sind wohl kaum zu ermitteln. Das tatsächliche Gesetz betrifft allerdings nur den Leistungssport und nicht die Fitnessstudios oder die privaten Sportler. Die Begründung ist, dass man ja ins Studio geht um die Gesundheit zu fördern und daher kein weiteres Gesetz benötigt wird. Darüber kann man denken wie man will oder? Eines ist sicher: Illegale Mittel bleiben auch weiterhin illegal!  FINGER WEG!

 

Gesetz Nr. 8: Eigene Getränke im Gym
Dieses Thema ist eigentlich immer mal wieder auf dem Programm, zumal einige Studiobetreiber hier eine sehr gute zusätzliche Einnahmequelle sehen und haben. Doch ganz so einfach ist das nicht! Nur weil es in den Statuten oder der Hausordnung steht, muss es noch nicht richtig sein. Ein Gericht hat sich nämlich genau mit diesem Thema befasst und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass man dem Mitglied das Mitbringen von eigenen Getränken nicht untersagen darf. Somit sind solche Klauseln in Verträgen schlichtweg hinfällig und nichtig.

 

Gesetz Nr. 9:  Tragen von Sportkleidung
Bevor jetzt alle aufschrecken! Nein, das Gesetz gibt es natürlich nicht. Es ist eher eine grundlegende Sache und eine Regel, die für sämtlicher Sportler als Gesetz angesehen werden sollte. Die richtige Sportkleidung ist das A und O jeglicher körperlicher Betätigung. Training in Jeans und Unterhemd ist nicht nur unpraktisch, sondern man outet auch einen vollkommen unerfahrenen Sportler. Bei zu wenig Bewegungsfreiheit besteht dazu eine deutlich höhere Verletzungsgfahr.

 

Gesetz Nr. 10: Hygiene im Gym
Sauberkeit ist auch für ein Fitnessstudio eine Vorschrift die eingehalten werden muss. Ist dies nicht der Fall, so nimmt sich das örtliche Ordnungsamt sicherlich sehr gern der Sache an. Wenn Auffälligkeiten auftreten, sollte man aber vielleicht zuerst einmal das Personal kontaktieren und nicht gleich wie Sherlock Holmes zum Amt rennen. Meist sind solche Dinge ja einfach zu beheben. Schimmelbefall oder ähnliche Dinge müssen natürlich umgehend behoben werden und da gelten auch keine Ausreden.

Was die Hygiene der Mitglieder betrifft, so wäre es sehr schön, wenn es dafür ein Gesetz geben würde. Leider sieht das nicht jeder Sportler so und manche benehmen sich einfach wie eine offene Hose. Die Richtlinien und Hausordnungen regeln das zwar, aber es kommt natürlich immer auf die Strenge des Personals oder des Betreibers an, wie solche Vorschriften eingehalten werden. Grundsätzlich sollte es immer Plicht sein ein Handtuch mitzubringen und dieses an dern Geräten auch zum Unterlegen zu benutzen. Ach und übrigens: Müll gehört in den Eimer und nicht auf den Boden ;) Leider schon zu oft erlebt.

 

FAZIT:
Grundsätzlich finde ich es zwar Quatsch alles mit Gesetzen und richterlichen Anordnungen zu belegen, doch scheinbar muss es in der heutigen Zeit einfach sein. Wann sind Rücksicht und Respekt den anderen Kollegen gegenüber eigentlich auf der Strecke geblieben? Jeder ist sich selbst der Nächste und was nach dem Training kommt ist völlig egal. Daher liebe ich Studios, die auf Kleinigkeiten achten und vor allem auch etwas unternehmen, wenn es mal irgendwo nicht stimmt. In vielen Gyms ist das leider nicht der Fall, doch es gibt auch eben die Anderen und da findet ihr mich mit voller Begeisterung.

STAY SHARKED

 

Text: The Shark
Bilder: Pixabay

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