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Artikel vom 20.08.2017 - Thema: Fitness
Richtig atmen ist die Grundlage des Sports
Kinderspiel! Das werden nun einige sagen und doch scheint es tatsächlich Redebedarf zu diesem Thema zu geben. Richtiges Atmen ist die Grundlage des Sports! Viele machen es bewusst oder aber instinktiv richtig. Zu richtigen Bewegung einatmen und zur richtigen Bewegung ausatmen ist unglaublich wichtig. Dazu gibt es natürlich wie immer noch Steigerungen, aber auch Hilfsmittel.

 

So atmet man richtig:



Die Atmung beim Kraftsport
richtig einzusetzen, bedeutet auch gleichzeitig ein wenig innere Ruhe. Vielleicht sogar die Ruhe vor dem Sturm. Wer es korrekt macht, der wird merken, dass durchaus mehr Belastung möglich ist. Bei der direkten Belastung erfolgt das Ausatmen und beim Zurückführen der Belastung erfolgt dann logischer Weise das Einatmen.

Beispiel Bankdrücken: Beim Push der Gewichte vom Körper weg, atmet man tief und frei aus. Beim langsamen Zurücksetzen der Hantelstange zur Ausgangposition atmet man dann langsam und bedächtig ein.

Wichtig ist ebenso, die Atmung in den Körper - also in die Lunge und das Zwergfell - zulassen. Tiefes Einatmen gibt dem Kreislauf einen zusätzlichen Schub und auch das Herz bekommt einen wichtigen Impuls. Bevor man also eine Übung ausführt, sollte man sich einen kurzen Moment der Konzentration gönnen und sich auf die bevorstehende Aufgabe und auch die richtige Atmung konzentrieren.

In den Ruhe- bzw. Erholungsphasen sollte man sich auch wirklich die notwendige Auszeit gönnen und nicht quatschend durchs Gym rennen. Auch hier macht die Konzentration auf die eigene Atmung viel Sinn. Tiefes und langsamen Ein- und Ausatmen ist hier sinnvoll. Kein Ausstoß, kein Einsaugen... langsam und tief...langsam und tief...

 



Atmen beim Joggen ist hingegen wesentlich unkomplizierter. Der Körper neigt beim Laufen und der damit verbundenen Anstrengung zu hohem Sauserstoffmangel und versucht dieses durch die schnellere Atmung auszugleichen. Wer nun bewusst tief ein- und ausatmet und dem Körper somit gibt, was er verlangt, der wird länger durchhalten und Seitenstechen ist Thema von Gestern.

 



Wer schwimmen geht, der hat ein besonderes Augenmerk auf die Technik. Das Atmen beim Schwimmen ist geprägt von einem genauen Rhytmus und sollte sich der Schwimmbewegung genau anpassen. Überflüssig (passendes Wort) ist es zu erwähnen, dass die Atmung über dem Wasser stattfinden sollte ;). Eine Faustregel der Schwimmexperten sagt... 3 Schwimmzüge = 1 Atemzug

 



Atmen beim Radfahren
kann durchaus kompliziert werden. Mit hoher Geschwindigkeit und entsprechendem Gegenwind fällt das Atmen manchmal schwer. Radprofis empfehlen den Kopf ein wenig zu neigen und durch den Mund zu atmen. Durch die Neigung besteht weniger Gefahr Tiere einzuatmen, allerdings ist die CO²-Versorgung durch mehr Luft deutlich besser und sinnvoller.

 

Was kann man alles falsch machen?
Gute Frage oder? Was kann man beim Atmen schon falsch machen. Antwort: Viel... sehr viel! Es geht hier nicht um das grundätzliche Ein- und Ausatmen, sondern um die richtige Anwendung bei sportlicher Leistung. Fehler kann man machen, man muss eben nur daran arbeiten.

1. Fehler
Man atmet genau falschherum. Also bei der Anstrengung ein und bei der Rückführung aus. Das ist enorm kontraproduktiv zur Erbringung eigener Bestleistungen. Das Einatmen beim Stemmen der Gewichte ist einfach viel zu energieverbrauchend und wenn man es mal probiert hat, auch sehr umständlich. Wenn es einem leicht fällt, dann hat man es vermutlich schon so oft unterbewusst falsch gemacht, dass die Umgewöhnung etwas dauern kann.

2. Fehler
Ich habe es oben bereits erwähnt. Anstatt sich die wichtige Pause zwischen den Sätzen oder Übungen zu gönnen, meinen einige die örtliche Tageszeitung spielen zu müssen. Sie labern ohne Punkt und Komma das ganze Fitnessstudio voll und meist interessiert es keinen Menschen. Hier wird wertvolle Energie, auch die des erholsamen Atmens, einfach verschwendet.

3. Fehler
Luftanhalten bei Anstrengung ist wohl das häufigste Phänomen. Man sieht es immer wieder und je höher das Gewicht wird, umso wahrscheinlicher wird dieser Fehler. Es mindert aber nicht nur die Leistung, sondern beansprucht zusätzlich die Blutgefäße, das Herz und auch die Lunge. Konzentration und ein bewusstes Trainieren hilft den Fehler dauerhaft zu beseitigen. Denkt an den Spruch: Ego macht keine Muskeln, Technik macht Muskeln!

 

Atmen für Fortgeschrittene
Der ein oder andere hat die Atemmasken vielleicht schon einmal gesehen. Es ist keine neue Superheldenverkleidung oder ein trendiges Karnevalskostüm, es ist ein wirklich innovatives Trainings-Hilfgerät. Die Maske reduziert den Sauerstoffgehalt des Atmens und simuliert somit eine Art Höhentraining. Die Folge ist eine vermehrte Produktion der roten Blutkörperchen, die den Mangel an CO² ausgleichen sollen.

Die Meinungen gehen komplett auseinander und es bleibt wohl eine indivduelle Erfahrung, ob es was bringt oder nicht. Profisportler absolvieren Höhentraining unter ärztlicher Aufsicht, also sollte man auch bei der Maske gut aufpassen. Für den "normalen" Betrachter ist es etwas befremdlich oder sorgt sogar in der Abendämmerung auf dem langen Waldweg bei anderen Spaziergängern oder Hobbyjoggern für Angst und Unbehagen. Man sollte es aber tatsächlich eher Outdoor probieren, da die Luft im Gym schon mal stickig sein kann und das wäre auch eher gefährlich als nützlich.

 

FAZIT:
Es ist tatsächlich die Grundlage des Sports und wer sich an die kleinen, feinen Regeln hält, der wird feststellen, was es am Ende bewirken kann. Ich bin kein großer Schwimmliebhaber, finde Joggen nicht prall und aufs Rad schwinge ich mich selten, doch im Gym leistet mir die richtige Atemtechnik enorme Dienste und bringt mich zu deutlich besseren Leistungen. Eine Atemmaske habe ich derzeit noch nicht und ehrlich gesagt bin ich da auch noch ein wenig skeptisch, ob es wirklich sinnvoll ist. Wer hat es schon ausprobiert? Schreibt mir gern dazu... 

STAY SHARKED

 

Text: The Shark
Bilder: Pixabay

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