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Artikel vom 27.02.2018 - Thema: Food
Schokolade - Sünde oder braunes Gold
In nahezu allen Umfragen mit der Frage: Auf was kannst Du bei einer Diät auf keinen Fall verzichten? - steht Schokolade ganz weit oben auf der Liste der Antworten. Rein wissenschaftlich gibt es dafür sogar gute Gründe. Also ist die Schokolade etwa gar keine große Sünde, sondern erwiesenes braunes Gold?
 
Die Entdeckung als Genuss- und Lebensmittel machten die Aztheken in Mexico. Sie zauberten sich ein bitteres Getränk namens "Xocoatl" und enthalten war nach der Überlieferung Wasser, Kakao, Vanille und Cayennepfeffer. Vermutlich eine ziemlich bittere Angelegenheit, denn heute wird mit Zucker geschmacklich ordentlich nachgeholfen. Der Kakaobaum soll schon um 1500 v. Chr. von den Maya zur Herstellung von Kakao benutzt worden sein. Was auch immer sie dann damit gemacht haben, die Menschheit dankt es ihnen sicherlich.

Christopher Kolumbus war schließlich dafür verantwortlich, dass die ersten Kakaobohnen ihren Weg nach Europa fanden. 1657 eröffnete das erste Schokoladen-Café in London und es wurde ein Genussmittel der wohlhabenden Gesellschaft. Die Entwicklung war nicht mehr aufzuhalten und die Anzahl der Sorten wurde bis heute immer größer. Schokolade gilt heute als fester Bestandteil unserer Lebensweise. 

 

Der gesunde Aspekt der Schokolade
Der Verzehr von Schokolade ist in der Welt der Ernährungsexperten nicht immer positiv dargestellt und doch ist nicht alles schlecht. Früher wurde sie in der Apotheke als kraftsteigernd bzw. auch als luststeigerndes Mittel verkauft. Dieser Hintergrund ist aber mittlerweile wissenschaftlich widerlegt. Der Grund dafür war wohl die Tatsache, dass der Genuss von Schokolade durchauch den Empfindungsstatus: GLÜCKLICH! hervorrufen kann. Belegt ist das zwar auch nicht wirklich, aber mal ehrlich... da ist doch was dran oder? Ungesüßtes Kakaopulver hat tatsächlich den Stoff Theobromin in sich und das kann ähnlich wie Koffein wirken. Womit es ein bißchen erklärt werden könnte.

Bitterschokolade mit hohem Kakaoanteil kann Antioxidatien im Blut für einige Zeit anheben und diese schützen das Herz.  Wissenschaftler sagen der Schokolade noch wundheilende Eigenschaften zu und sie soll vor Falten und Magengeschwüren vorbeugen. Der Kakao selbst hat laut Berichten eine karieshemmende Wirkung, was allerdings durch den meist üppig enthaltenen Zucker wieder zunichte gemacht wird.

Das FASEB Journal veröffentliche 2004 eine Studie, in der das eben genannte Theobromin ein Mittel zur Linderung von Hustenanfällen sein soll. Andere Forscher sprechen aber leider auch schon wieder dagegen.

Jetzt wird es aber spannende! Das Journal of Proteome Research kam durch Forscher zu dem Ergebnis, dass eine geringe Menge Schokolade den Kortisolspiegel im Körper steigen lässt und dadurch wird Stress abgebaut. Aha, da ist doch noch ein Grund für das kleine Glücksgefühl. Es muss dunkle Schokolade sein und es soll nicht mehr als 40g pro Tag sein. Ok, das ist nicht viel, aber besser als nix.

 

Negative Eigenschaften
Die wohl blödeste Eigenschaft resultiert aus den hohen Anteilen von Zucker und Fett in der Schokolade. Dies bewirkt leider, dass bei übermäßigem Genuss die Fettreserven im Körper angelegt werden - soll heißen: Schokolade macht dick. Man braucht schon eine gute Selbstdisziplin, um die 40g am Tag nicht zu überschreiten.

Die Zeitschrift Ökotest hat herausgefunden, dass manche dunkle bzw. bittere Schokoladen einen erhöhten und damit gesundheitsgefährdenden Cadmiumgehalt beinhalten.

Früher wurde gesagt, dass der hohe Genuss von Schokolade Hautunreinheiten wie Rötungen oder Pickel hervorrufen kann. Zahlreiche Studien bis zum Jahre 2004 haben diesen Gedanken ausgeschlossen und erst 2004 entdeckte man einen möglichen Zusammenhang zwischen Akne und dem übermäßigen Schokoladengenuss. Könnte also tatsächlich was dran sein.

Das Theobromin ist für den Menschen bei normaler Menge ungefährlich. Anders sieht das beim Organismus der Katzen, Hunde, Vögel und Pferde aus. Diese reagieren auf den Stoff ganz anders und es wirkt toxisch, also giftig. Erhöhter Puls, Zittern, Krampfanfälle und andere Dinge können durch den Schokoladengenuss ausgelöst werden. Insbesondere Hunde sind schon bei geringen Mengen sehr anfällig.
ALSO NIEMALS EINEM HAUSTIER SCHOKOLADE GEBEN!


 

Irrtum in der Überlieferung
Bei älterer Schokolade setzt sich manchmal ein weißer Belag ab, der oftmals mit Schimmel verwechselt wird. Er ist vollkommen harmlos und im Prinzip nur abgesetzter Zucker. Es sagt nichts über Verfall oder Haltbarkeit aus.

 

FAZIT:
Um nun noch einmal die Eingangsfrage aufzugreifen: Sünde oder braunes Gold? Nun, so ganz genau lässt es sich vermutlich nicht bestimmen. Der Genuss von Schokolade ist unbestritten ein schöner Moment und diesen sollte man sich gelegentlich einfach gönnen. Das Leben besteht nicht nur aus Verzicht, aber man sollte es eben mit Bedacht tun und nicht einfach in sich stopfen. Bei mir funktioniert ein Stück Schokolade immer gut als Belohnung nach einem guten Workout oder einer anderen gut gelungenen Sache. Egal wie ihr es gern habt... vergesst nicht das Leben zu genießen und  

STAY SHARKED

 

Text: The Shark
Bilder: Pixabay

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