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Artikel vom 17.02.2018 - Thema: Gesundheit
Was man über Vitamin D wissen sollte!
Vitamine sind wichtig für den gesamten menschlichen Organismus. Besonders Vitamin D hat eine lebenswichtige Bedeutung. Immer wieder hört man davon, wie wichtig Vitamine sind - doch warum eigentlich? Und warum ist ausgerechnet Vitamin D so enorm wichtig für den Menschen? Hier gibts einige Antworten...   

 

Warum ist
Vitamin D lebenswichtig?

Die allerwichtigste Frage zuerst: Warum ist ausgrechnet das Vitamin D für den menschlichen Körper so lebensnotwendig? Eine Antwort dazu ist gleichzeitig komplex und doch so einfach. Die simple Erklärung lautet: Unser Zellen, Muskeln und Knochen brauchen es für ihre tägliche Leistung und für ihren stetigen Aufbau.

Die komplexere Definition der Funktion lauten: Vitamin D hat einen großen Anteil an den Regulierungsvorgängen der Körperzellen. Ein Mangel führt also unweigerlich zu gesundheitlichen Problemen. Die Kinderkrankheit Rachitis, welche den Knochenaufbau stört, hat z.B. eben diesen Ursprung. Es gibt einige Forscher, die bereits eine Theorie aufgestellt haben, das die Bildung von Krebs mit einem Vitamin D Mangel in Verbindung gebracht werden kann.  Es ist ein Regulator des Calzium- und des Phosphorhaushalts, welcher speziell beim Aufbau der Knochen hilft. 

Prof. Dr. Ingo Froböse hat sich mit dieser oben genannten Frage einmal ausgiebig beschäftigt. Er ist Professor an der Sporthochschule Köln:




 

Woher kommt das Vitamin D?

Die Bezeichnung "Vitamin" ist eigentlich ein wenig irreführend, denn streng genommen ist es kein richtiges Vitamin. Es wird nicht grundsätzlich über die Nahrung aufgenommen, sondern bildet sich aus der Bestrahlung von UVB und ist daher viel eher ein Hormon (nennen wir es aber dennoch einfach weiter Vitamin D). Es kann nicht vom Körper selbstständig produziert werden, es braucht die Sonne.

Wissenschaftler warnen schon jetzt, auch in unseren Breitengraden und nördlicheren Regionen, dass wir zu wenig Sonnenbestrahlung erhalten und damit besonders in den Wintermonaten ein ganzheitlicher gesellschaftlicher Mangel entsteht, oder gar bereits entstanden ist.

Aus gutem Grund nennt man das Vitamin D daher auch Sonnenschein-Vitamin. Mit Hilfe der UVB-Strahlung des Sonnenlichts bildet die menschliche Haut einen besonderen Stoff, der die Produktion von Cholesterin hervorruft. Mit dem Blutkreislauf wird es dann in die Leber transportiert und hier zu Vitamin D umgewandelt.



 

Welche Lebensmittel enthalten Vitamin D?

Zunächst sollte erwähnt werden, dass die für den Organismus notwendige Menge in jedem Fall Sonnenstrahlen benötigt. Eine Zufuhr allein über Nahrung ist nicht ausreichend. Wer sich also nur im Keller vergräbt und einen Mangel über Lebensmittel auszugleichen versucht, der wird wenig Erfolg haben. Die zusätzliche Aufnahme über das Essen oder über Nahrungsergänzungsmittel ist eben nur eine Ergänzung.

Hier eine Auflistung der Nahrungsmittel mit dem höchsten Vitamin D Gehalt:

1) Hering
2) Lachs
3) Eigelb
4) Makrele
5) Pfifferlinge & Champignons
6) Leber
7) Gauda mit 45% i.Tr.
9) Butter


Wie man vielleicht erkennen kann, sind leider die meisten der angegebenen Nahrungsmittel auch sehr fettig. Um tatsächlich den Vitamin D Haushalt auf Vordermann zu bringen, müsste man schon ordentliche Mengen zu sich nehmen, was voraussichtlich andere negative Konsequenzen zur Folge haben kann.

Beispiel:
Man müsste für einen guten Tagesbedarf etwa 7 Kilo Kalbsleber zu sich nehmen.

Empfehlenswerter ist tatsächlich die Unterstützung der natürlichen Produktion durch entsprechend zugelassene Nahrungsergänzungsmittel*:

 
 
 

Wie kann man einen Vitamin D Mangel frühzeitig erkennen?

Die Antwort ist: Leider nicht so richtig! Ermüdungserscheinungen und Konzentrationsschwierigkeiten können ein Anzeichen sein, allerdings tauchen diese Anzeichen auch bei anderen "Problemen" auf und man kann sie nicht eindeutig zuordnen.  Soll übertrieben gesagt heißen, hat ein Kind eine schlechte Schulnote, leidet es nicht automatisch unter Vitamin D Mangel.

Dennoch sollte man ein wenig in sich hinein hören. Schlaflosigkeit, schnelle Ermüdung, Nervösität und ggf. auch Knie- oder Rückenschmerzen könnten auf den Mangel hindeuten. Da eine Zufuhr über Nahrungsergänzungsmittel in angemessener Dosis nicht schädlich ist, kann man es ggf. als erste Therapie versuchen.
 
 

Welche Dosierung ist richtig?

Die Dosierung ist in verschiedenen Gebieten der Erde unterschiedlich anzusetzen. Menschen in Ländern mit hoher durchschnittlicher Sonnenbestahlung benötigen nicht viel zusätzliches Vitamin D. Gehen wir aber mal von Deutschland aus, wo insbesondere der Winter größere Zeiträume ohne wohliges Sonnenlicht beinhaltet. Hier sprechen die Wissenschaftler von einer Dosierung bis 2000 IE (Anmerkung: IE bedeutet Internationale Einheit in der allgemeinen Medzin und ist auf den Verpackungen entsprechend angegeben) pro Tag.

Der oft genutzte Spruch "Viel hilft viel" sollte bei Vitamin D eher keine Rolle spielen, denn eine Überdosierung kann gesundheitliche Risiken mit sich ziehen.  Die Folge einer Überdosierung kann Hyperkalzemie sein, was eine zu Hohe Zufuhr von Calzium bedeutet. Dies wiederum kann Verkalkungen in Organen und Bildung von Nierensteinen fördern. Ein bisschen über dem Normwert ist allerdings überhaupt kein Problem, wir reden bei einer Überdosis von täglich etwa 40.000 IE. Bei sachgemäßer Einnahme kann also überhaupt nichts passieren.

 

Was kann noch zu einem Vitamin D Mangel führen?

Das fehlende Sonnenlicht bzw. die UVB-Strahlen sind der Hauptverursacher. Sich pausenlos an der frischen Luft zu bewegen, muss jedoch nicht zwangsläufig schon ausreichend sein. Faktoren wie Luftverschmutzung, Wolkendichte oder auch Lichtschutzfaktoren in Kosmetik und Sonnencreme, oder schlicht die Wahl der Kleidung, können so einigen Einfluß nehmen.

Beispiel:
Schon Lichtschutzfaktor 10 verringert die Vitamin D Produktion der Haut um bis zu 95 Prozent. Bei älteren Menschen lässt die Eigenproduktion des Vitamin D häufig nach, weshalb sie vermehrt zu Osteoporose, eben diesen Knochen-Empfindlichkeiten, kommen kann.

Meine Buchempfehlung*:




 

FAZIT:
Ich nutze die Möglichkeit der Aufnahme durch die Nahrungsergänzungsmittel. Ob ich tatsächlich dadurch einen Mangel reduziere oder vermeide, kann man leider nicht direkt fühlen. Dennoch merke ich allerdings, dass ich bei einer regelmäßigen Zuführung keine Trägheit mehr verspüre. Es schadet nicht, also warum sollte man nicht darauf zurückgreifen.

STAY SHARKED

 

Text: The Shark
Bilder: Pixabay

Video: YouTube - HappyandFitGesundheit

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