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Artikel vom 21.02.2019 - Thema: Kino/Entertainment
Shark´s Kinotipps der Woche - Ab 21.02.2019 im Kino
Harter Tobak erwartet euch in dieser Filmwoche. Mit "Der verlorene Sohn" schneidet Regisseur Joel Egerton ein sehr brisantes Thema im Zusammenhang mit der Homosexualität an, während Kollege Fatih Akin in der Buchverfilmung von Heinz Strunk "Der Goldene Handschuh" die Besucher schocken wird. Hier meine Kinotipps der Woche...

 
DER GOLDENE HANDSCHUH

Drama/Thriller/Biografie - 110 Minuten
freigegeben ab 18 Jahren


Hauptdarsteller: Jonas Dassler, Katja Studt, u.a.

Meine Wertung:  
Handlung 07 von 10
Hauptdarsteller 10 von 10
Nebendarsteller 07 von 10
Filmmusik 08 von 10
Make-Ups & Effekte 09 von 10
Drama-Faktor 08 von 10
Thrill-Faktor 06 von 10
Gesamt: 7,86 von 10


Kurzinhalt:
Auf den ersten Blick ist Fritz „Fiete“ Honka ein bemitleidenswerter Verlierertyp. Seine Nächte durchzecht der Mann mit dem kaputten Gesicht in der Kiezkaschemme „Zum Goldenen Handschuh“ und stellt einsamen Frauen nach. Keiner der Stammgäste ahnt, dass der scheinbar harmlose Fiete in Wahrheit ein Monster ist. Fatih Akins Horrorfilm „Der Goldene Handschuh“ basiert auf dem wahren Fall sowie dem gleichnamigen Roman von Heinz Strunk. Er erzählt die Geschichte des Frauenmörders Fritz Honka und seiner Stammkneipe, „Zum Goldenen Handschuh“, wo deutsche Schlager zu Tränen rühren und der Suff gegen Sehnsucht und Schmerz helfen soll.



Mein Fazit:
Ja, es ist mein Filmtipp der Woche und NEIN, ich empfehle ihn nicht jedermann! Lange hat mich schon kein Film mehr so geschockt und zum Nachdenken gebracht, wie es "Der Goldene Handschuh" gemacht hat. Die Geschichte von Frauenmörder Fritz Honka ist zwar in einigen Punkten von der wirklichen Geschichte des Monsters von St. Pauli abweichend, jedoch ist noch genug Realität vorhanden, um den Besucher zu schockieren. Tatsächlich, und das ist zusätzlich erschreckend, entwickelt man an gewissen Stellen des Films eine Art Mitleid mit Honka. Er tötete nicht aus Leidenschaft, sondern aus Verzweiflung und vermutlich auch aus Mangel an Intelligenz. Das macht es nicht besser oder weniger schlimm, nur möchte ich damit zumindest mein eigenes Gewissen beruhigen, warum dieses Mitleidsgefühl überhaupt aufgekommen ist. Meine ersten Worte, nachdem ich den Film gesehen habe waren: "Was für ein krasser, kranker Scheiss!"...



Shark´s Tipp: Menschen mit schwachen Nerven sollten einen riesigen Bogen um den Film machen. Bitte nur anschauen, wenn euch reale Geschichten interessieren und ihr Brutalität, Hass und kranke Handlungsweisen gut vertragen könnt. Ich verspreche, ihr werdet dennoch geschockt sein!


Was sonst noch so läuft:
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DER VERLORENE SOHN

Drama - 115 Minuten
freigegeben ab 12 Jahren


Hauptdarsteller: Lucas Hedges, Nicole Kidman, Russel Crowe

Meine Wertung:
Handlung 06 von 10
Hauptdarsteller 06 von 10
Nebendarsteller 06 von 10
Filmmusik 05 von 10
MakeUps & Effekte 05 von 10
Drama-Faktor 08 von 10
?-Faktor ? von 10
Gesamt: 6,00 von 10


Kurzinhalt:
"Der verlorene Sohn" erzählt die ergreifende und wahre Geschichte des neunzehnjährigen Jared (Lucas Hedges), der in einem Baptistenprediger-Haushalt in den amerikanischen Südstaaten aufwächst. Als sein streng gläubiger Vater (Russell Crowe) von der Homosexualität seines Sohnes erfährt, drängt er ihn zur Teilnahme an einer fragwürdigen Konversationstherapie. Vor die Wahl gestellt, entweder seine Identität oder seine Familie und seinen Glauben zu riskieren, lässt er sich notgedrungen auf die absurde Behandlung ein. Seine Mutter (Nicole Kidman) begleitet Jared zu der abgeschotteten Einrichtung, deren selbst ernannter Therapeut Viktor Sykes (Joel Edgerton) ein entwürdigendes und unmenschliches Umerziehungsprogramm leitet.



Mein Fazit:
Eine weitere erschreckende Geschichte mit - leider - viel zu viel Wahrheit im Innern. Die Geschichte des Jared ist so lebensecht, dass man einfach immer und durchgehend Mitleid mit ihm hat. Er ist ja nicht krank, aber genauso wird es hier dargestellt. Die "Institutionen", die Homosexualität angeblich heilen wollen, existieren in der Wirklichkeit und es ist einfach widerlich, wie so etwas in der heutigen Gesellschaft geduldet wird. Leider gefällt mir die Cast des Films nicht und z.B. eine Nicole Kidman ist aus meiner Sicht eine Fehlbesetzung. Russel Crowe hat für diese Rolle eine beachtliche Körperfülle zugelegt und vom einstigen Gladiator ist rein gar nichts mehr übrig. Auch die Figur hätte man durchaus anders besetzen können und Crowe hätte sich dafür nicht so ins Zeug legen müssen. Alles in allem plätschert die durchaus tiefsinnige Geschichte nur so dahin. 




Shark´s Tipp: Das Thema ist brisant, leider immer wieder aktuell und ich finde, man sollte sich damit auseinandersetzen. Nur gelingt das nicht unbedingt mit diesem Film. Kann man sehen, muss man aber auch nicht unbedingt.

 

Weitere Filmstarts am 21.02.2019 - Filme, die ich leider nicht vorher gesehen habe!

  "NOBODY´s FOOL"  **Mein Geheimtipp der Woche!**
Beziehungskomödie
- 111 Minuten - Ab 12 Jahren

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Einschätzung: Abgedreht, vermutlich nur bedingt lustig... Ich glaube es ist ein Film für den amerikanischen Markt, der das hiesige Publikum nicht wirklich überzeugen wird. Dennoch könnte es ein paar Lacher geben.


Danica (Tika Sumpter) eine erfolgreiche Unternehmerin, wird gerade auf eine harte Lebensprobe gestellt. Ihre ältere Schwester Tanya (Tiffany Haddish) kommt soeben aus dem Gefängnis und entdeckt, dass ihre Schwester in einer Online-Beziehung ohne bisherigen persönlichen Kontakt steckt. Tanya ist überzeugt, dass ihre ältere Schwester das Opfer eines Betrügers ist und nimmt die Angelegenheit in die Hände. Natürlich nicht ohne einiges an Verwirrung und Chaos auszulösen...
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  "CAN YOU EVER FORGIVE ME"
Drama
/Biografie - 107 Minuten - Ab 0 Jahren

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Einschätzung: Der Trailer ist ok... aber nicht unbedingt Blockbuster-Qualität. Die Story ist real und somit vermutlich für Fans von Biografien durchaus attraktiv. Leider hab ich so meine Probleme Frau McCarthy ernst zu nehmen.


Melissa McCarthy spielt die Hauptrolle in der Filmadaption der Memoiren CAN YOU EVER FORGIVE ME? Sie beruht auf der wahren Geschichte der bekannten Prominenten-Biographin (und Katzenfreundin) Lee Israel (Melissa McCarthy), die in den 1970er und 80er Jahren in New York ihren Lebensunterhalt mit dem Schreiben von Portraits und Biographien von Prominenten wie Katherine Hepburn, Tallulah Bankhead, Estée Lauder und der Journalistin Dorothy Kilgallan verdiente. Als Lees Werke nicht mehr veröffentlicht werden, da sie den zeitgemäßen Publikumsgeschmack nicht mehr trifft, wendet sie ihre Kunstform der Täuschung zu, angestiftet durch ihren loyalen Freund Jack (Richard E. Grant).
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"DIE WINZLINGE - Abenteuer in der Karibik" 
Animation
- 92 Minuten - Ab 0 Jahren

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Einschätzung: Familientaugliches Kino, ohne viel Nachdenken. Warum nicht auch mal einfach die Seele baumeln lassen und abschalten. Ich glaube, hier handelt es sich um einen süßen Film für jedes Alter.


Bei einem heimlichen Ausflug in die Kastanienfabrik seines Dorfes landet ein unerschrockener junger Marienkäfer versehentlich in einer Pappschachtel und wird in die Karibik verschifft. Ohne zu zögern, begibt sich sein Papa auf eine abenteuerliche Reise, um den geliebten Nachwuchs zu finden. Endlich wieder vereint, stehen sie vor einer weiteren Herausforderung: Die Heimat ihrer neuen karibischen Marienkäferfreunde ist in Gefahr, von einer großen Baufirma zerstört zu werden. Zum Glück kann unser Held auf seine tierischen Freunde zählen, allen voran die schwarze Ameise und die clevere Spinne, die aus der Heimat zu Hilfe eilen! Gemeinsam entwickeln sie einen ausgeklügelten Plan, um das idyllische Paradies zu retten.
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"MEIN BESTER UND ICH" 
Komödie/Drama
- 126 Minuten - Ab 6 Jahren

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Einschätzung: Warum müssen die Amis immer alles noch einmal neu machen? "Ziemlich beste Freunde" ist ein ausgezeichneter Film und hätte mir persönlich gereicht. Muss den Film nicht noch einmal in US-Version sehen.


Der kunstsinnige, querschnittsgelähmte Milliardär Philip (Bryan Cranston) ist auf der Suche nach einem neuen Pfleger. Seine Hausdame Yvonne (Nicole Kidman) ist mehr als irritiert, als in der Bewerberriege plötzlich ein sehr unkonventioneller Kandidat auftaucht. Dell (Kevin Hart) ist vorbestraft und will sich nur eine Bescheinigung abholen, dass er auf Jobsuche ist. Aber Philip entscheidet spontan, dass Dell trotzdem eine Chance bekommt: Weil er einen ungewöhnlichen Blick auf die Welt hat und seinen potenziellen Boss – im Gegensatz zu Yvonne – nicht wie einen hochsensiblen Pflegefall behandelt. Nach anfänglichen Schwierigkeiten nähern sich die beiden grundverschiedenen Männer an. Philip blüht sichtlich auf, als Dell ihn auf abenteuerliche Trips mitnimmt. Und auch Dell lässt sich auf Philips Welt ein. Beide werden ziemlich beste Freunde.
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"VICE - Der zweite Mann" 
Drama
/Biografie - 134 Minuten - Ab 12 Jahren

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Einschätzung: Wer das amerikanische, politische System versteht, der wird an dem Film seine Freude haben. Allerdings wird hier vermutlich alles ein wenig parodistisch und überzogen dargestellt... oder war es am Ende doch genau so?


Er gilt als einer der mächtigsten US-Vizepräsidenten aller Zeiten: Dick Cheney. VICE - DER ZWEITE MANN beleuchtet die sagenhafte Karriere des Bürokraten und Washington-Insiders, der an der Seite von George W. Bush zum einflussreichsten Politiker der Welt wurde und seine Macht zu nutzten wusste: Cheneys Entscheidungen prägen das Land noch immer, sein außenpolitisches Wirken ist bis heute spürbar.
 

FAZIT:
"Krasser Scheiß!" - Ich bleibe dabei... "Der Goldene Handschuh" hat einfach meine Kinowoche komplett auf den Kopf gestellt. Leider war "Der verlorene Sohn" in der Art der Erzählung für mich zu schwach und das, obwohl das Thema eigentlich viel wichtiger in der Gesellschaft ist. Wer also in dieser Woche nichts findet, der kann sich schon mal auf meinen HomeVideo-Tipp am Wochenende freuen...


STAY SHARKED

 

Text: Jeweiliger Verleih (Kurzinhalt) - Bewertung: The Shark
Bilder: Jeweiliger Verleih

Videos: You Tube - jeweiliger Verleih oder Kinoportal

 

 
 

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