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Artikel vom 04.09.2019 - Thema: Fussball/Entertainment
Ab 05.09. im Kino: "DIEGO MARADONA"
Er polarisierte und er überzeugte! Diego Armando Maradona, die argentinische Fussballlegende war für viele ein Idol, ja eine Lichtgestalt am runden Ball. Seine Leistungen und seine Erfolge auf dem Grün sind unbestritten und er gehört genauso unbestritten zu den besten Fußballspielern aller Zeiten. Eine Dokumentation zeigt ab 05.09. diesen Weg eindrucksvoll und mit unvergessenen Szenen.
 
 

Wer war dieser Diego, von dem alle sprachen...?

Diego Armando Maradona Franco wurde am 30. Oktober 1960 in dem argentinischen Örtchen Lanús geboren. Hier lebten etwa 10.000 Einwohner und einer von ihnen hatte das Zeug ein Held zu werden. Insgesamt hat er acht Geschwister, doch war er der erstgeborene Sohn der Familie. Schon in jungen Jahren war der Fußball alles, was für ihn zählte und so kaum verwunderlich, dass er im Alter von 9 Jahren beim Straßenfußball von einem Talentscout entdeckt wurde.

Man redete in seinem neuen Club Argentinos Juniors bereits von diesem Wunderkind namens Diego, der einfach mal die Jugendmannschaft zu unglaublichem Erfolg verhalf. 136 Spiele ohne Niederlage und man nannte ihn den "Goldjungen" (El Pibe de Oro). Er kam aus ärmlichen Verhältnissen und sein Talent am Ball konnte das Entkommen bedeutet. Mit 12 unterhielt er bereits das Publikum der Senioren-Mannschaft mit seinen Künsten in der Halbzeitpause. Der Weg war offensichtlich... Talent war vorhanden, nun brauchte es Glück!


 
 

Der Weg zum Fußballgott...

Der 20. Oktober 1976 war der wohl entscheidendste seiner Karriere. Er lief in der Seniorenmannschaft von Argentinos Juniors auf das Feld und es bestand kein Zweifel an dem Können dieses Ausnahmejugendlichen. 1977 lud man Diego Maradona zum ersten Mal zur Nationalmannschaft ein und es gab einen 5:1 Sieg über Ungarn. Er war bezaubernd, unwiderstehlich und doch hielt ihn Trainer Menotti für zu jung um bei der WM 1978 im eigenen Land den enormen Druck zu überstehen.

Anstatt zu resignieren oder frustriert zu sein, denn Argentinien wurde Weltmeister, legte er noch einmal zu und wurde ein Jahr später Torschützenkönig der 1. Liga. Es führte kein Weg mehr an ihm vorbei und mit 19 Jahren zeichnete man ihn als "Bester Spieler Südamerikas" aus. Er war ein Volksheld und 1980 erzielte er in 45 Ligaspielen unglaubliche 43 Tore. Über Boca Juniors führte ihn seine Karriere dann zum FC Barcelona und 1982 spielte Maradona seine erste Weltmeisterschaft. Er wurde 1983 spanischer Meister und wechselte für die Rekordablösesumme von 24 Millionen Euro zum italienischen Club SSC Neapel.



1986 war WM in Mexico und diese WM gehörte Diego Armando Maradona fast ganz allein. Er war nicht nur der Star, er war die Ikone und krönte diesen Status mit dem Weltmeistertitel im Finale gegen Deutschland. Er war ganz oben und der Status Fussballgott war spätestens nach dem Erfolg und dem legendären Tor mit "Der Hand Gottes" erreicht.



 

Das Schicksal und die Escapaden...

Sein Leben war und ist extrem! Er konnte leider in den Folgejahren nicht mehr an Mexico anknüpfen und Übergewicht und kleine Verletzungen warfen ihn zurück. Schon 1990 in Italien konnte der als Mannschaftsführer der argentinischen Nationalmannschaft nicht mehr an die großen Leistungen anknüpfen und Schlagzeilen über Aktivitäten außerhalb des Platzes wurden häufiger.
War der Druck vielleicht doch zu hoch?



Drogen und Doping waren Themen, welche seine Karriere stark beschmutzen. Er wurde verhaftet, zudem aufgrund von illegalen Substanzen von der WM 1994 ausgeschlossen. An seinem Geburtstag am 30. Oktober 1997 betritt er für seinen damaligen Club Boca Juniors sein letztes offizielles Pflichtspiel.

 

Raus aus dem Sumpf...

So einfach war das nicht, denn Drogen zerstörten die Legende fast gänzlich. Er erlitt 2000 einen Herzinfarkt, welcher auf eine Überdosis zurückgeführt wurde. Maradona schien wach zu werden und unterzog sich einer Entziehungskur, ließ sich den Magen verkleinern und siehe da, ein sportliches Comeback wurde greifbar.

Wenn auch aus Altergründen nicht mehr auf dem Feld, so zumindest am Rand. 2008 bis 2010 übernahm er die Leitung des argentinischen Nationalteams und führte sich ins Viertelfinale der WM. Gegen Deutschland war dann mit einem 0:4 das Turnier in Südafrika beendet. Seine Karriere als Coach der Mannschaft allerdings auch. Die Trainerstationen danach waren nicht mehr von großer Bedeutung. Es ist zwar ein wenig ruhiger um ihn geworden und vermutlich hat er erkannt, dass so ein Status verloren geht, den er sich über viele Jahre erarbeitet hat. 2018 übernahm er repräsentative Aufgaben als Vorstandsvorsitzender des weißrussischen Clubs Dynamo Brest.

 

FAZIT:
Trotz seiner vielen Rückschläge und negativen Auftritte bleibt dieser Diego Armando Maradona für mich einer der größten Fußballer aller Zeiten. 1986 war die erste WM, die ich bewusst gesehen habe und trotz der Finalniederlage unseres deutschen Teams, ist es bis heute meine Lieblings-WM. Sicherlich zu großen Teilen auch wegen MARADONA...

Schaut euch unbedingt den Film im Kino an und genießt noch einmal die zauberhaften Momente eines Ausnahmespielers...



Stay Sharked


 

Text: The Shark
Bilder: DCM - jeweiliges Copyright
Daten/Infos: Wikipedia
Video: -

 

 
 

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